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Weitere Bücher zu den Themen:
Science-Fiction
Anarchie
Reimund Neumann gelesen März 2001
Ursula K. Leguin: Planet der Habenichtse
Aus der Ariadne-Reihe "Social Fantasies"
Der kleine Argument-Verlag hat neben seinen bekannten Frauenkrimis die Reihe
"Social-Fantasies" gestartet. Dort ist auch die Neuauflage dieses großen, philosophischen
Science-Fiction-Klassikers erschienen. Die Geschichte eines Wandlers zwischen den Welten. Einst
verließen Gleichgesinnte den Planeten Urras, um dessen Mond zu besiedeln und die
anarchistische Gesellschaft Anarres zu gründen. Sieben Generationen später: Der brilliante Physiker Shevek ist ein
Nachfahr dieser Siedler, der seinen Platz in der Gesellschaft verloren hat. Er gilt als
Verräter, denn er hält eine bahnbrechende informationstechnologische Formel in Händen.
Er bezweifelt die Richtigkeit der selbstgewählten Isolation
seines Planeten. Um seine Forschung zu vollenden muss Shevek die Reise zum verfeindeten Mutterplaneten
Urras antreten. Dort aber besteht Gefahr, zwischen mächtige Fronten zu geraten ...
Ein Science-Fiction-Roman, wie ich ihn liebe, mit tiefgehendem politischen und philosophischem Hintergrund.
Spannung aber nicht durch technische Kriegsspiele im Weltraum. Neue Welten, aber nicht nur in fernen Galaxien, sondern
auch in der Fantasie über gesellschaftliche Möglichkeiten.
Das Buch liest sich gut und sein politischer Bezug steckt heute eher im Detail der "anarchistichen Lebensform"
und deren Möglichkeiten und nicht mehr in der Analogie zum Ost-West-Gegensatz.
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Argument-Verlag 367 Seiten 24.80 DM Bestellnr. L 8684
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