Gelesen von Reimund Neumann Januar 2004
Gustav Meyrink: Der Golem
Ein Schauerroman aus dem Prager Ghetto.
In Der Golem träumt ein anonymer Erzähler von allerlei wunderlichen Ereignissen.
Athanasius Pernath ist sein Name, er lebt als Gemmenschneider im jüdischen Getto von Prag und
wird in zahlreiche Intrigen verwickelt und von Halluzinationen und Wahnvorstellungen
heimgesucht. Durch ein Komplott des Trödlers Aaron Wasserturm gerät er unter Mordverdacht,
muss ins Gefängnis, wo er dahinsiecht und alle Hoffnung aufgibt, bis er unerwartet entlassen
wird und mit ansehen muss, wie das Getto abgerissen wird. Seine Freunde von einst sucht er
vergebens, bis er schließlich abstürzt -- und erwacht, um festzustellen, dass er keine Stunde
geschlafen hat. Doch können all seine Erlebnisse wirklich nur ein Traum gewesen sein? Pernaths
Spurensuche liefert Indizien, die auf das Gegenteil schließen lassen. (Joachim Körber)
Das Buch hat eine Neigung zum Okkultismus und zu unerklärlichen gruseligen Ereignissen.
Der Titel geht auf die alte jüdische Legende vom aus Ton geschaffenen Menschen zurück.
Dieses künstliche Wesen wurde der Legende nach von Rabbi Löw erschaffen.
Der Golem spielt in dem Roman aber nur eine Nebenrolle. Ich hoffte allerdings etwas über den
Golem und seine Geschichte zu erfahren, das war der Grund warum ich zu diesem Buch griff.
Deshalb habe es enttäuscht aus der Hand gelegt.
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Ullstein Verlag 292 Seiten 5.00 Euro Bestellnr. L 4485

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