Gelesen von Janusz L. - Dezember 2001
Marcus Hammerschmitt: Der Zensor
In Mittelamerika hat sich ein unterdruecktes Volk auf seinen Maya-Ursprung besonnen und mit Hilfe neuster Entwicklungen in der
Nanotechnologie kulturell und wirtschaftlich an die Weltspitze manoevriert. Die fruehere Kolonialmacht Spanien wird auf eigenem
Boden kurzerhand ueberrannt, im Herzen Iberiens entsteht die neue Hauptstadt Nonotikal. An der Seite des grossen Ahau sorgt der
Zensor fuer die innere Sicherheit – eine einflussreiche Position, die allerdings auch Gefahren birgt.
Indessen hat sich aus Einheimischen eine Widerstandsbewegung formiert, die mit Anschlaegen gegen die neuen Herrscher kaempft.
Die Guerilleros sind hoffnungslos unterlegen, wie einst die historischen Maya unter spanischem Joch. Wenn ihnen aber eine
nanotechnologische Wunderwaffe in die Haende fallen wuerde, koennte die Sache schon anders aussehen ...
Soweit der Klappentext und kurze Inhaltsangabe.
und der Argument-Verlag fügt hinzu: Marcus Hammerschmitt bereichert als Querdenker und grossartiger Erzaehler die
deutschsprachige Sciencefiction um stilsichere, originelle Zukunftsromane. Er schreibt scharf sozialkritisch in einer packenden
Balance aus kritischem Weitblick, praegnanten, realistischen, herrlich verrueckten Figuren und straff gespannten Handlungsfaeden.
Unser Kunde Janusz L. meint zu diesem Buch:
"Der Zensor" spielt im Spanien des Jahres 2136.
Die Nachfolger der Mayas und Atzteken waren aufgrund goßen Fortschrittes
in der Nanotechnologie in der Lage Europa zu erobern. Spanien wird von den
Mayas genauso ausgebeutet wie es Südamerika von den Konquistadoren wurde.
Marcus Hammerschmitt schafft es die komplizierte Nanotechnologie einfach und
verständlich darzustellen. Auch der Konflikt zwischen Hightech und Maya Traditionen,
die das Reich der Mayas immer wieder in Widersprüchlichkeiten wirft, werden gut
dargestellt. Das Buch handelt von der Revolution der unter den Mayas leidenden.
Am Ende wird alles ein bischen wirr, sehr viel geschieht auf einmal und das Ende
wird immer berechenbarer. |
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Argument Verlag 221 Seiten 14.00 Euro Bestellnr. L 1273

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