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fechenbach.de - Newsletter Nr. 4

Das lest Ihr in dieser Ausgabe - Datum 8.10. 2001
  1. Der Islam ist anders - Eine Kultur, eine Religion entdecken
  2. Kalender für 2002
  3. Datenversand für Auftragsarbeiten
  4. Das aktuelle politische Sachbuch: Lawrence Lessig: Code und andere Gesetze des Cyberspace
  5. Kurzmeldungen aus der Buchbranche
  6. Veranstaltungstipp:
  7. Bemerkenswertes aus dem Netz: Schwarze Schafe unter den Suchmaschinen
  8. Newsletter abmelden - anmelden
  9. Archiv - Ältere Ausgaben des Newsletters
  10. Impressum
Liebe Leserinnen und Leser,
  • ___ 1) Der Islam ist anders - Eine Kultur, eine Religion entdecken

    Statt einer eigenen Erklärung zu den Terroranschlägen verweisen wir auf eine Stellungnahme des Bundes für soziale Verteidigung, Minden - einer aktiven Friedensgruppe aus unserer Region: Erklärung BSV Auf dieser Seite gibt es auch einige Links zur weiteren Information. Unsere Aufgabe sehen wir darin, Informationen über Bücher für einen Dialog der Kulturen vorzustellen. Eine erste Zusammenstellung gibt es hier: http://www.fechenbach.de/web/home/islam.htm Wer Materialien zum Thema Frieden sucht wird hier fündig: Materialien


  • ___ 2) Kalender für 2002

    Themenkalender für Leute, die nicht nur Termine im Kopf haben, bieten wir auf unserer Internetseite Kalender Zu finden sind eine große Auswahl Taschenkalender, sowie Postkartenkalender, Buchkalender und Abreisskalender. Einige sind schon lieferbar, weitere werden sofort nach Erscheinen geliefert und können vorbestellt werden.


  • ___ 3) Datenversand für Werbedrucke

    : Wer bei uns Werbedrucke in Auftrag gibt, kann sebstverständlich die Druckvorlagen oder Ideenskizzen als Datei an uns senden. Entweder als Anhang einer Email oder im Direktversand per ISDN. Dateien von allen gängigen Programmen können von uns gelesen werden. Überblick über Werbedrucke bei uns siehe: Werbedrucke


  • ___ 4) Das aktuelle politische Sachbuch: Lawrence Lessig: C.o.d.e und andere Gesetze des Cyberspace

    Das Internet ist alles andere als unkontrollierbar. Es herrscht vielmehr ein Code, die Software, und sie ist durchaus in der Lage, unser Leben im selben Maße zu regulieren wie nur irgendein Gesetz. Lessig plädiert entschieden dafür, das Überleben demokratischer Freiheiten im Cyberspace zu sichern. Er fordert Gesetzgeber und jeden Bürger dazu auf, die Verfassung des Cyberspace mitzugestalten und nicht allein dem Kommerz zu überlassen. Code


  • ___ 5) Kurzmeldungen aus der Buchbranche

    Der Philosoph und Soziologe Jürgen Habermas erhält in diesem Jahr den F.r.i.e.d.e.n.s.p.r.e.i.s des Deutschen Buchhandels. Verliehen wird der Preis am 14. Oktober in der Frankfurter Paulskirche. In der Begründung des Stiftungsrats heißt es: "Mit dem Friedenspreis ehrt der Börsenverein Jürgen Habermas als den Zeitgenossen, der den Weg der Bundesrepublik Deutschland ebenso kritisch wie engagiert begleitete, der mehr als einer Generation die Stichworte zur geistigen Situation der Zeit vermittelte und der von einer weltweiten Leserschaft als der prägende deutsche Philosoph der Epoche wahrgenommen wird.

    Ab 2002 "B.u.c.h.o.s.k.a.r" auf der Leipziger Buchmesse: Im Frühjahr 2002 wird auf der Leipziger Buchmesse erstmals der von manchen bereits als "Bücher-Oscar" titulierte Deutsche Bücher Preis vergeben. Demnach soll der neue Preis an Titel verliehen werden, die sich - erstens - gut verkauft haben und dabei zugleich - zweitens - qualitativ als hochwertig eingestuft werden können. Vorgesehen sind mehrere Kategorien, darunter die für den besten deutschen Belletristik-Titel, für übersetzte Romane sowie für Geschichte, Ratgeber, Jugendbücher, populäre Wissenschaft und Politik/Zeitgeschichte. Darüber hinaus wird es einen Publikumspreis und einen Preis für ein literarisches Lebenswerk geben.

    Der "B.u.x.t.e.h.u.d.e.r B u l l e" für das beste Jugendbuch des Jahres geht an die Neuseeländerin Sherryl Jordan. Die 52 Jahre alte Schriftstellerin erhält den mit 10 000 Mark dotierten Literaturpreis für ihren Roman "Junipers Spiel". Das Buch erschien im Jahre 2000 im Schreiber-Verlag (Esslingen). Der "Bulle" wurde in diesem Jahr zum 30. Male verliehen.

    Eine umstrittene Parodie auf den amerikanischen Klassiker "V.o.m W.i n.d.e v.e.r.w.e.h.t" von Margaret Mitchell darf nun doch veröffentlicht werden. Das hat ein Berufungsgericht in New York am Freitagabend bestimmt. Mitchells Erben hatten «The Wind Done Gone» der US-Autorin Alice Randall als Plagiat zu blockieren versucht und sich auch in erster Instanz in Atlanta durchgesetzt.

    Änderungen bei der in die Kritik geratenen S.p.i.e.g.e.l.-.B.e.s.t.s.e.l.l.e.r.l.i.s.t.e. Die wöchentliche Liste im Spiegel soll durch eine neue Erhebungsmethode aktueller werden. Von September an werden die Verkaufsdaten automatisch an den Kassen der Buchhandlungen erhoben. An die elektronische Erhebung sind rund 250 repräsentativ ausgewählte Buchhandlungen angeschlossen. In Testläufen hat sich gezeigt, dass die neue Erhebungstechnik schneller auf Veränderungen reagiert. So gelangen Neuerscheinungen rascher auf die Liste, und die Rangfolge auf den Spitzenplätzen ändert sich häufiger. Nach wie vor werden jedoch nur Bücher berücksichtigt, die auf einer eigenschöpferischen Leistung beruhen. Nachschlagewerke, Ratgeber, Taschenbücher oder Sonderausgaben bleiben weiterhin ausgeschlossen.

    Keine Glosse! F.a.y W.e.l.d.o.n k.ä.u.f.l.i.c.h ? Die britische Schriftstellerin Fay Weldon («Die Teufelin») hat eine neue Geldquelle für ihre Zunft erschlossen. Die italienische Juwelierfirma Bulgari zahlte ihr einen Geldbetrag in nicht bekannter Höhe, damit sie die Produkte des Unternehmens in ihrem neuen Roman mindestens zwölf Mal erwähnte. Weldon war ihrem Sponsor so dankbar, dass sie weit über ihre vertragliche Verpflichtung hinausging und den Firmennamen noch wesentlich öfter unterbrachte. Sogar der Titel heißt «The Bulgari Connection». Der Roman sollte ursprünglich nur in einer Auflage von 750 Exemplaren erscheinen und unter Kunden der Firma verteilt werden, doch nun wird das Werk ganz regulär in Großbritannien und den USA veröffentlicht. Ihr Agent Giles Gordon sieht plötzlich ungeahnte Verdienstmöglichkeiten. «Ich habe schon vorgeschlagen, dass sie in ihrem nächsten Buch eine ganze Reihe von Firmen unterbringt», sagte er. "Disney, Levis, McDonald, alles Mögliche, und wir schreiben sie an und teilen mit: 'Mrs. Weldon erwähnt Ihre schöne Firma in ihrem nächsten Buch - was ist Ihnen das wert?'"


  • ___ 6) Veranstaltungstipp: Dokumentarfilm 100 Jahre Literaturnobelpreis (9.12. - Arte)

    Es ist das Jahr 1902: In der Küche eines Hauses in Krümmel neben der Dynamitfabrik Nobel sitzt eine junge Frau und liest. Sie ist so vertieft in Leo Tolstois Roman «Anna Karenina», dass sie darüber fast vergisst, ihr Baby zu füttern. Diese erfundene Szene für den Dokumentarfilm «Der Club der noblen Dichter - 100 Jahre Literaturnobelpreis» wurde am Mittwoch in Lübeck gedreht. Sie bildet den Ausgangspunkt der Spielhandlung, die die dokumentarischen Beiträge über 25 von bislang 97 Literaturnobelpreisträger verbinden soll. «Ihr Mann, Sprengmeister bei Nobel, ist bei einer Explosion in der Fabrik ums Leben gekommen. Das ist für sie der Anlass, sich mit Literatur und dem von Nobel gestifteten Preis zu beschäftigen und diese Leidenschaft an ihre Töchter und Enkelinnen weiterzugeben», sagt der Regisseur Wilfried Hauke. Der schwedische Industrielle Alfred Nobel, der 1865 in Krümmel bei Geesthacht eine Nitroglyzerinfabrik gründete und dort 1866/67 das Dynamit erfand, hatte bei seinem Tod 1896 den größten Teil seines Vermögens einer Stiftung hinterlassen. Daraus werden seit 1901 die Nobelpreise vergeben. In der Öffentlichkeit am meisten beachtet werden heute der Friedens- und der Literaturnobelpreis. Literaturnobelpreisträger von Rudyard Kipling über Thomas Mann, Albert Camus und Alexander Solschenizyn bis zu Günter Grass will Hauke in seinem Dokumentarfilm vorstellen. Doch es geht Hauke auch um den Preis selbst. Er wolle auch zeigen, wie die nicht immer unumstrittenen Entscheidungen der Akademie zu Stande kommen, sagt er. Der Film soll am 9. Dezember, dem Vorabend der Preisvergabe, auf ARTE ausgestrahlt werden.


  • ___ 7) Schwarze Schafe bei Suchmaschinen

    Durch den rückläufigen Umsatz bei den Werbeeinnahmen sahen sich einige Suchmaschinen genötigt, ihr Geschäftsvorgehen abzuändern. "Commercial Alert", Verbraucherschutzgruppe aus den USA, wies darauf hin, dass einige grosse Suchmaschinen im WWW dem Surfer versteckte Werbung als sachliche Information unterjubeln. Neuerdings entwickeln sich die Suchmaschinen in Richtung "gelbe Seiten", in denen Links gegen Bezahlung aufgenommen werden. Es findet kein Auswahlverfahren durch die Redaktion mehr statt. Hier sind Anbieter aufgelistet wie: AOL, Microsoft, LookSmart, Time Warner, AltaVista. "Commercial Alert" unterstrich, dass nicht alle Suchmaschinen so mit dem Internet-Nutzer verfahren, z. B. würde "Google auf Ihrer Seite auf bezahlte Links hinweisen, und somit den Vorstellungen von "Commercial Alert" in Puncto Verbraucherfreundlichkeit entsprechen.


  • ___ 8) Newsletter abbestellen?

    Wenn Du Dich durch diese Mail gestört fühlen solltest oder sie fälschlicherweise erhalten hast, bitten wir um Entschuldigung. Sende in diesem Fall einfach eine leere Mail mit der auszutragenden Emailadresse als Absender an folgende Adresse leave.newsletter@fechenbach.de Wir löschen die Adresse umgehend aus dem Verteiler.


  • ___ 9 ) Archiv - Ältere Ausgaben des Newsletters

    Ältere Ausgaben dieses Newsletters sind hier zu finden.


  • ___ 10) Impressum

    Dieser Newsletter wird herausgegeben von der
    Felix-Fechenbach-Kooperative -
    Neumann Grube John GmbH
    Heidensche Strasse 3 - 32791 Lage
    Telefon: 05232-64540
    Fax: 05232-68114
    Email: info@fechenbach.de
    Email: Felix-Fechenbach-Koop@T-Online.de
    Internet: www.fechenbach.de

    Alle Angaben sind ohne Gewähr Verantwortlicher Redakteur: Reimund Neumann


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